Schwarzwälderfüchse (St. Märgener Fuchs)

Der südliche Schwarzwald mit seinen Höhen und Tiefen stellt die ursprüngliche Heimat und zugleich das Hauptzuchtgebiet des Schwarzwälder Kaltblutpferdes dar.

Sichere Spuren einer eigenständigen Pferdezucht im Schwarzwald lassen sich bis ins Mittelalter verfolgen. Bis zur Säkularisation haben die Klöster
St. Märgen, St. Peter und St. Blasien versucht, Einfluß auf die Pferdezucht zu nehmen. 1896 wurde die Schwarzwälder Zuchtgenossenschaft als Vorläufer der heutigen Pferdezucht gegründet.

Unter der Rassebezeichnung "Schwarzwälder Fuchs" ist dieses stolze, gedrungene, mittelgroße und mittelschwere Kaltblutpferd zu einem Kulturgut des Schwarzwaldes geworden und erfährt die Förderung des Landes Baden Württemberg.
In den letzten Jahren hat diese Pferderasse überall in Deutschland und darüber hinaus Freunde und Liebhaber gefunden. Der Schwarzwälder Fuchs ist edel, anspruchslos, langlebig und bis ins hohe Alter fruchtbar.
Bester Charakter, Zähigkeit, trockenes Fundament sowie schwungvolle räumende Bewegungen zeichnen ihn aus. Steigende Bedeutung haben alle Möglichkeiten des Reitens und Fahrens im Freizeitbereich. Er gilt als zuverlässiges Arbeitspferd in der Land- und Forstwirtschaft.

Bestand
500 im Zuchtbucht eingetragene Stuten
17 im Hengstbuch I registriete Hengste, die vier verschiedenen Linien angehören.

Farben
Fuchs bis Dunkelfuchs, ganz wenig Braune und Schimmel

Widerristhöhe
148 bis 156 cm Stockmaß bei Stuten bis 160 cm bei Hengsten